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02 Mar '25

Teegespräch Nr. 42 – Japanische Keramik in der Region Nagoya

Gepostet von Miriam Fischer in Teegespräch

Im Winter reist Meng Lin in der Regel nach Taiwan, um ihre Familie zu sehen. Meng Lins Schwester organisiert dabei oft auch eine Reise nach Japan für sie beide, so auch dieses Jahr. Dieses Mal ging es nach Nagoya. Die Gegend von Nagoya ist bekannt für japanische Teekeramik.

Meng Lin erzählt, warum die Nagoya sowie die Orte Seto oder etwa Tokoname für japanische Keramik und Teekultur bedeutend sind. Die  heute bekannten Teegefässe aus Japan kommen viele aus dieser Gegend. Im 19. Jahrhundert erst haben sich japanische Keramikmeister nach Yixing begeben, um dort einen Eindruck zu bekommen von der chinesischen Yixing Keramik und deren Herstellung. Daraufhin haben die japanischen Meister ihre chinesischen Pendants nach Japan eingeladen, um von ihnen zu lernen. Aus diesem interkulturellen Austausch ist die heutige Keramik aus der Gegend von Nagoya entstanden. 

Auf ihrer Reise konnte Meng-Lin ein paar Teekannen und -Becher erwerben und mitnehmen. Sie testet die Gefässe, degustiert den Tee darin, um zu sehen, ob sie für Tees wie komplexere Oolongs geeignet sind. Wir freuen uns auf deine kommenden Berichte dazu!

Ausblick 2025

Im Oktober 2025 plant Meng-Lin zusammen mit Juwelier Weinbeck, Meister Lo Senhao (Tenmoku-Schalen) und dem Fotografen Neil Webb eine Tenmoku-Ausstellung. Weitere Informationen folgen.

Im April bereits erscheint eine Ausgabe des Magazins «Spuren» mit Tenmoku-Poesie von Meng-Lin Chou und die entsprechende Fotografie von Neil Webb  (siehe Bild unten)

Hören Sie dazu Meng-Lin Chou (ca. 16 Minuten)

23 Dec '24

Teegespräch Nr. 41 – Brücken schlagen

Gepostet von Miriam Fischer in Teegespräch

Meng-Lin nimmt einen Auftrag einer internationalen Mode-Marke an der Bahnhofstrasse an, um in dessen Geschäftsräumen den Menschen die Teekultur näherzubringen. Damit geht sie aus ihrer eigenen Komfortzone hinaus, raus aus der Teekultur-Bubble, rein in eine unbekannte Welt der Schönheit. Welchen Menschen sie begegnet und wie sie aus den Gesprächen Kraft schöpft, erzählt Meng-Lin in unserem Teegespräch.

22 Sep '24

Teegespräch Nr. 40 – Die Gestaltung des Teetischs

Gepostet von Miriam Fischer

Shui Tang wird 15 Jahre alt! Am 3. November kommen wir in den Genuss eines Teekonzerts zum 15-jährigen Bestehen von Shui Tang. Das Teegespräch wurde anlässlich eines Treffens der Shui Tang-Teeschüler:innen aufgenommen, die eine bestimmte Gestaltungsidee für einen der Teetische mit der entsprechenden Gastgeberin diskutierten. 

Beim Konzert werden mehrere Gastgeber:innen ihren Teetisch präsentieren. Die Konzertbesucher:innen sind eingeladen, an einem der Tische Platz zu nehmen und Tee zu degustieren. Die Gestaltung des Teetischs ist eine wohlüberlegte Angelegenheit, die Wochen vor dem Konzert immer wieder geübt wird. Die Gastgeber:innen zeigen ihre Idee, die Anwesenden geben ihr Feedback. Es entstehen interessante Gespräche, und die Gastgeberinnen gehen mit neuen Impulsen nach Hause, die schliesslich in die Endversion ihres Teetisches am 3. November einfliessen werden. Wir freuen uns auf das Konzert und betrachten die Teetische als Gast ebenfalls mit neuen Augen!

Im Bild der im Gespräch besprochene Entwurf des Teetisches von Sabine Kiko:

 

Herzlichen Dank an Sabine Kiko, Anna Rickenbacher und Simon Trüb, sowie Meng-Lin Chou für diesen spannenden Einblick in einen Aspekt der Teekultur! 

Details zum Teekonzert 

3. November 2024, 11 und 15 Uhr
Felsenkeller, Spiegelgasse 18, 8001 Zürich
Cellist:innen: Fabian Müller und Pi-Chin Chien
Teedegustation und Snacks

Informationen unter info@shuitang.ch oder Tel. 044 555 91 61
Tickets via Webshop

Teegespräch: Hören Sie selbst!

Weitere Informationen zum Konzert

19 Jul '24

Teegespräch Nr. 39 - Mutation: Veränderung als Chance

Gepostet von Miriam Fischer

Shuitang feiert sein 15-jähriges Jubiläium. wir feiern den Geburtetag am 3. November 2024 mit einem Teekonzert.

Aus diesem Anlass hat Meng-Lin Chou zwei Jubiläumstees ausgewählt. Bei beiden Tees, ein Oolong und ein PuEr, handelt es sich im mutierte Pflanzen. 

Mutation, so Meng-Lin im Teegespräch, bedeutet ursprünglich «Veränderung». In diesem positien Sinne möchte sie den Begriff verstanden wissen, wenn sie sagt: Wir können von der Natur lernen, wie sie Mutationen eine Chance gibt. 

Hören Sie selbst.


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