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20 Jul '18

Teehaus-Konzert: Eine Schale Tee zu den Klängen der Cellos

Eine Schale Tee erheitert und gilt als gesund. In der Tat ist der Tee ein Ergebnis der alten chinesischen Alchemie, die stets versucht, die Grenze zwischen Zeit und Raum aufzulösen.

Die Teehaus-Kultur der Tang-Dynastie nimmt ihren Anfang zwischen 713 - 741. Das öffentliche Teehaus war ein Ort der Ereignisse, ein Ort, wo die Aristokratie sich zur Erheiterung traf, wo das gemeine Volk Unterhaltung suchte, wo Menschen sich begegneten. Dort wurden Geschichten durch Gesang und Gesten erzählt und der Tee kulinarisch begleitet. Diese Tradition wird uns heute nicht nur durch den chinesischen Lebensstil vermittelt, sondern auch durch die alten Künste. Das Publikum am Teetisch ist ein Teil des Geschehens und wird selbst wieder zum Botschafter.

Am 16. September begeben wir uns in einen musikalischen Zeittunnel des Schweizer Komponisten und Musikers Fabian Müller. Er ist bekannt durch einen intuitiven Zugang zu modernen wie auch traditionellen Lebensphänomenen, im Westen wie im Osten. Diesmal lässt er sich von der Stimme des Tees inspirieren. Aufgeführt wird die Musik von der preisgekrönten Cellistin Pi-Chin Chien, die durch ihre farbenreiche Tongebung bekannt ist.

Teehaus

Die Gäste sitzen am Teetisch, wo ein Gastgeber die musikalisch farbenreich begleiteten Teesorten zubereitet. Insgesamt werden die Gäste von sieben Gastgebern empfangen, die fünf Teesorten im traditionellen Gong Fu Cha-Stil ausschenken werden. In dieser Symbiose von mit Düften, Aromen, Stimme und Musik begleiteten Teezusammenkunft geniessen wir das Gefühl des Innehaltens und der Harmonie.

Datum: Sonntag, 16. September 2018, 14-16 Uhr  
Ort: Zunfthaus zur Waage.
Kosten:  30 CHF

Anmeldung erforderlich: 42 Sitzplätze

Diese Veranstaltung ist ausgebucht.

Teegespräch Nr. 6 Teehaus-Konzert: Cello-Musik zum Tee

25 Mar '18

Gongfu Cha I Sonderkurs im 2018 Ausgebucht!

Immer mehr Menschen interessieren sich für die Zubereitung des Tees. Manche sind von der fernöstlichen Kultur fasziniert, manche sehen in Gong Fu Cha eine Möglichkeit, im Alltag Raum für die innere Welt zu schaffen. Joseph Campbell bezeichnet so eine Möglichkeit als einen heiligen Raum, in dem die Verbindung zwischen dem Selbst und dem Kosmos hergestellt wird.

Im Kurs Gong Fu Cha I lernen wir die grundlegenden Griffe, mit denen wir Tee-Gegenstände zu behandeln haben.
In der chinesischen Kultur spricht man nicht über sich selbst. Man schafft eine Atmosphäre und lässt diese die über einen sprechen. In der ersten Lektion lernen wir eine nicht alltägliche Atmosphäre zu schaffen.

Weiter lernen wir Schritt für Schritt den Teetisch zu gestalten: Zuerst mit dem Teeschiff, welches das Wasser auffängt und die Teekanne trägt, dann mit Tüchern und anderen Gegenständen, hin zu freieren und vielfältigeren Spielarten der Gestaltung.  

Im Laufe des Kurses achten wir auf bewusste Bewegung und Atmung. Der Tee wird in der Reflexion zubereitet, die Lernenden werden sich ihres Körpers und seiner Bewegungen bewusst. Die Geschmeidigkeit des Körpers gewinnt im Lauf der Lektionen immer mehr an Bedeutung und wird sichtbar! Die Ästhetik des Tees offenbart sich im Teetisch und durch die fliessende Bewegung! Im langsamen Atmen verschmelzen Ich und Du, alles wird eins!

Kosten
240 CHF
Ermässigung für Studierende und Auszubildende, Erwerbslose, ehemalige Kursteilnehmende und Senioren auf Anfrage an menglin@shuitang.ch

Kursdaten  

Jeweils von 10:30 - 16:30 an folgenden Sonntagen:
 23.09. und 07.10. 2018

Kursort
Shui Tang, «Ort des schönen Wassers», Spiegelgasse 26, 8001 Zürich

Leitung
Meng Lin Chou

Hier geht es zur Anmeldung

15 Nov '17

Teeseminar II 2018: Oolong mit Schwerpunkt Shui Xian- ausgebucht!

Am 04.02 2018 widmen wir einen Tag mit dem Thema Oolong mit Schwerpunkt Shui Xian.

Kein Teekenner würde Shuixian aus den Augen verlieren!

Varietät Shui Xian verdient unsere Aufmerksamkeit wegen seinen Vielseitigkeit und Verbreitung über die Grenze von China zu Taiwan. Als eine ältere Varietät wird es von Wuyishan aus nach Guangdong und nach Taiwan gebracht. Unterschiedliche Anbaugebiete vervielfachen seine Spektrum von Aromen. Seine Gesichter reichen von steinigem Felsentee zu prächtigem Baiye Shuixian aus Mingjian; von "ungefälligen" Phönix, der von wilden Bergnote gesprägt ist bis zum phantasiereichen Gaisblatt-Blüte Phönix! Oder was ist mit dem Enten-Scheiss-Phönix? Woher stammen solche Namen? Wie schmecken sie eigentlich?

Interesse geweckt?

Zeit: 04.02.2018, 10-16 Uhr (mit einer Mittagspause)

Achtung: Kein Parfüm, kein Deo und kein Lippenstift!!

Raum: Shui Tang an der Spiegelgasse 26, 8001 Zürich

Preis: 180 Sfr. Ermässigung für Rentner, Studenten, Erwerbslose etc. bitte anfragen.

Anmeldung hier!

Shui Xian Blatt Shuixian Blatt ist grösser als die meisten Oolong-Varietäten.

18 Sep '17

Teeseminar II Pu Er am 29.10.2017, Ausgebucht!

In diesem Teeseminar widmen wir einen Tee aus der uralten Tradition von Bergen Yunnans.

Nach diesjähriger Yunnan Reise im April wurden viele wertvolle Erfahrungen gesammelt. Neue Wälder des alten Teebäumen besucht und der neuste Stand der Entwicklung des Pu Ers zur Kenntnis gewonnen. In diesem Seminar werden wir neue Pu Er degustiert aus neu bereisten Gebieten und mit anderen Teegebieten vergleichen. 

Wir werden mit der Fragestellung das Seminar beginnen: "was ist ein Pu Er`Tee?"

Wir hören viele Werbespots über diesen Tee und seine vermeintliche Heilwirkungen. Aber, was ist ein Pu Er Tee?

Ein Tee aus über Hunderjahren alten Baum (Gushu)?
Wie schmeckt ein originaler Gushu Pu Er? Ausser Gushu gibt es noch andere Kategorien von diesen legendären Tee, zum Beispiel Taidi und Huangshan. Wie kann man lernen sie voneinander zu unterscheiden?

Was bedeutet Shou (Post fermentiert)? Was ist eigentlich Sheng (unbehandelt)?

Was für Rolle spielt die Lagerung bei Pu Er?
Worin liegt der Unterschied zwischen der Fälschung und dem Originalen?

Seminar-Plan:Teeseminar Pu Er 2017

29.10.2017 Sonntag 10-16 Uhr

Was ist das für Pflückgut? Dies werden wir im Seminar degustieren!

30 Aug '17

Eine Schale Tee zu den Gesängen der alten Han!

南管茶會

Eine Schale Tee zu den Gesängen der alten Han

Eine Schale Tee bringt dem modernen Menschen Gelassenheit und Gesundheit. In der Tat ist der Tee ein Resultat der alten chinesischen Alchemie, die stets versucht, die Grenze zwischen Zeit und Raum aufzuheben.

Die Teehaus-Kultur wurzelt in der Tang Dynastie von 713 bis 741. Das öffentliche Teehaus war ein Ort der Begegnung und der Ereignisse, ein Ort, wo sich die Aristokratie traf, um sich zu erheitern, wo das gemeine Volk Unterhaltung suchte. Dort, im Teehaus, wurde der Tee von Geschichten begleitet, die mittels Gesang und Gestik erzählt wurden.

Diese Teehaus-Tradition vermittelt uns heute nicht nur die Kultur des chinesischen Lebensstils, sondern auch die alten Künste. Das Publikum am Teetisch ist gleichzeitig Teil des Geschehens wie auch Botschafter dieses Lebensstils.

Am 24. September bauen wir eine Brücke vom Hier und Jetzt in die alte Tang-Zeit, durch die alte Han-Sprache Holo. Mit einer Schale Tee werden die Teilnehmer in die andere Zeit versetzt, ja in einen anderen Raum, in dem Ost und West, das Vergängliche und das Ewige aufeinandertreffen!

Anmeldung hier: 

Völkerkundemuseum, Pelikanstrasse 40, 8001 Zürich
Raum: Hörsaal, PEA

http://www.agenda.uzh.ch/record.php?id=34814&group=24